SANTANDER, 2. Februar (EUROPA PRESS) –

Die Guardia Civil hat einen 33-jährigen Einwohner von Torrelavega als mutmaßlichen Täter der im November und Dezember 2023 begangenen Raubüberfälle in der Cartes-Kirche und in Weihnachtsbuden festgenommen.

Mit seiner Festnahme wurden auch zwei Raubversuche mit der Methode der Mondlandung in derselben Stadt aufgeklärt, sowie ein Diebstahl in der Caritas-Zentrale in Los Corrales de Buelna.

Wie das bewaffnete Institut heute berichtete, wurden zwischen Oktober und Dezember letzten Jahres mehrere Eigentumsdelikte in Cartes und Los Corrales de Buelna begangen, die als mutmaßlichen Täter einen Mann identifizierten, der dasselbe Fahrzeug fuhr und gewesen war gesehen, wie sie im Bereich der Ereignisse herumlungerten.

Konkret kam es im Oktober zu zwei versuchten Raubüberfällen mit der Methode der Mondlandung in einer Lagerhalle von Cartes, zu der sich der Verdächtige Zugang verschaffte, ohne jedoch Gegenstände zu stehlen.

Im November wurden in der Kirche derselben Stadt kirchliche Gegenstände sowie Büromaterial gestohlen, von denen einige wiedergefunden wurden.

Während die Ermittlungen bereits im Gange waren, wurden im Dezember Schmuck und Kleidungsstücke im Wert von fast 3.000 Euro sowie Bargeld und Lebensmittel aus drei Ständen auf dem Cartes-Markt gestohlen, nachdem man sich gewaltsam Zutritt zu den Räumlichkeiten verschafft hatte.

Im selben Monat kam es in der Cáritas-Zentrale in Los Corrales de Buelna zu einem weiteren Diebstahl, in diesem Fall handelte es sich um 1.600 Euro aus Spendengeldern, die als Weihnachtshilfe für Menschen in Not eingegangen waren.

Nach verschiedenen Nachforschungen lokalisierten die Beamten ein Auto, dessen Schäden mit denen der Mondlandungen in Cartes vereinbar waren, und konnten feststellen, dass der mutmaßliche Täter der Ereignisse ein Mann war, der es regelmäßig fuhr.

Der Verdächtige wurde schließlich am 31. Januar ausfindig gemacht und festgenommen, und es wurde ein Verfahren gegen ihn eingeleitet, da er mutmaßlich fünf Eigentumsdelikte und zwei weitere wegen Usurpation des Familienstands begangen hat, weil er sich anhand der Dokumente einer anderen Person identifiziert hatte.