Ein Rückblick auf 20 Jahre im Journalismus
Ich heiße Klaus Müller, und ich bin seit über 20 Jahren im Journalismus tätig. Ich habe alot gesehen, und ich habe alot gelernt. Aber vor allem habe ich alot erlebt. Und heute möchte ich mit Ihnen über die Veränderungen in der Medienlandschaft sprechen. Es ist kompliziert, es ist frustrierend, und es ist auch ein bisschen aufregend.
Letzten Dienstag traf ich mich mit einem alten Freund, Marcus, zum Kaffee. Marcus ist auch Journalist, aber er arbeitet jetzt für ein Online-Magazin. Er sagte zu mir: „Klaus, die Dinge ändern sich so schnell, dass ich kaum noch mithalten kann.“ Ich nickte und dachte: „Ich auch, Marcus. Ich auch.“
Und dann begann ich zu erzählen. Über die Zeit, als ich noch für eine große Zeitung schrieb. Über die Tage, an denen ich 36 Stunden am Stück arbeitete, um eine Story zu Ende zu bringen. Über die Nächte, in denen ich um 11:30 Uhr noch am Schreibtisch saß und versuchte, die letzten Sätze zu formulieren.
Die guten alten Zeiten?
Manchmal denke ich an die guten alten Zeiten zurück. Damals, als wir noch Zeit hatten, Geschichten zu erzählen. Als wir noch nicht unter dem Druck standen, ständig neue Inhalte zu produzieren. Als wir noch nicht jeden Tag gegen die Algorithmen kämpfen mussten.
Aber dann erinnere ich mich daran, wie es wirklich war. An die ständigen Deadlines, die nervösen Chefredakteure, die endlosen Diskussionen über jedes Komma. Es war nicht immer einfach, und es war nicht immer schön. Aber es war echt. Und das ist etwas, was ich vermisse.
Heute ist alles schneller. Alles ist lauter. Und alles ist irgendwie… leerer. Wir haben mehr Inhalte denn je, aber weniger Geschichten. Wir haben mehr Meinungen, aber weniger Fakten. Und wir haben mehr Algorithmen, aber weniger echte Menschen.
Die Rolle der sozialen Medien
Ich weiß, was Sie jetzt denken. „Klaus, du bist nur ein alter Mann, der die neuen Medien nicht versteht.“ Aber das ist nicht wahr. Ich verstehe sie. Ich nutze sie sogar. Aber ich sehe auch, was sie mit unserem Beruf machen. Sie machen ihn schneller, lauter und oberflächlicher.
Vor ein paar Monaten sprach ich mit einer jungen Kollegin namens Dave. Sie arbeitet für ein großes Nachrichtenportal und sagte mir: „Klaus, ich liebe meinen Job. Aber manchmal fühle ich mich wie eine Maschine. Ich produziere einfach nur noch Inhalte, ohne wirklich nachzudenken.“
Das ist das Problem. Wir produzieren so viele Inhalte, dass wir keine Zeit mehr haben, über das nachzudenken, was wir schreiben. Wir sind so damit beschäftigt, die nächsten 140 Zeichen zu tweeten, dass wir vergessen, warum wir eigentlich schreiben.
Was können wir tun?
Ich weiß es nicht. Ich habe keine einfachen Antworten. Aber ich weiß, dass wir etwas ändern müssen. Wir müssen uns wieder auf das Wesentliche besinnen. Auf die Geschichten, die es wert sind, erzählt zu werden. Auf die Fakten, die es wert sind, recherchiert zu werden. Und auf die Menschen, die es wert sind, gehört zu werden.
Und vielleicht, nur vielleicht, können wir damit beginnen, weniger zu produzieren und mehr zu reflektieren. Weniger zu tweeten und mehr zu schreiben. Und weniger Algorithmen und mehr echte Menschen zu berücksichtigen.
Ich weiß, das klingt naiv. Aber ich glaube trotzdem daran. Weil ich gesehen habe, was passiert, wenn wir es nicht tun. Und das will ich nicht noch einmal erleben.
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Ein letzter Gedanke
Ich weiß, dass ich nicht der Einzige bin, der so denkt. Es gibt viele Journalisten, die ähnlich fühlen. Aber wir müssen lauter werden. Wir müssen unsere Stimmen erheben und sagen: „Genug ist genug.“
Denn wenn wir das nicht tun, wer wird es dann tun? Die Algorithmen? Die sozialen Medien? Die Werbetreibenden?
Nein. Es liegt an uns. Es liegt an den Journalisten. Es liegt an den Menschen, die jeden Tag in die Redaktionen gehen und versuchen, die Welt ein bisschen besser zu verstehen.
Und das ist es, was ich tun werde. Ich werde weitermachen. Ich werde weiterkämpfen. Und ich werde weiter schreiben. Weil ich glaube, dass es wichtig ist. Und weil ich weiß, dass es einen Unterschied macht.
Über den Autor: Klaus Müller ist ein erfahrener Journalist mit über 20 Jahren Erfahrung in der Medienbranche. Er hat für verschiedene große Zeitungen und Online-Magazine gearbeitet und ist bekannt für seine tiefgründigen und provokativen Artikel. In seiner Freizeit schreibt er an seinem ersten Roman und versucht, die Welt zu verstehen.


